Zange schnappen und los geht’s: Einsammeln als Gruppenerlebnis!

Dass Umweltschutz nicht trocken sein muss, erleben wir bei unseren Aktionen immer wieder. Besonders viel Freude macht es, wenn man gemeinsam als Gruppe loszieht – das hat jüngst auch die Kooperation mit den Kindern und Jugendlichen der Jungen Linde zum Tag der Erde gezeigt.

Ihr wollt auch aktiv werden? Wir unterstützen euch dabei!

Wir haben das Equipment – ihr die Motivation und die Power: Egal ob für einen Familienausflug, eine Aktion mit dem Verein oder einen Wandertag mit der Schulklasse: Wir halten die passende Ausrüstung für euch bereit. Ihr könnt bei uns ganz unkompliziert kostenlos Einsammeln-Zangen und Eimer ausleihen. So ist sichergestellt, dass alle gut ausgestattet sind und direkt loslegen können.

Spaßfaktor garantiert: Einsammeln ist mehr als nur „Saubermachen“. Gerade für Kinder wird die Suche nach Müll schnell zu einer spannenden Entdeckungstour durch das eigene lokale Umfeld. Es schärft den Blick für die Umwelt und gibt das gute Gefühl, gemeinsam im Team etwas für die Gesellschaft bewegt zu haben.

Einfach ausleihen und starten Habt ihr Lust auf ein gemeinsames Gruppenangebot? Dann meldet euch bei uns, leiht euch einen Satz Zangen aus und zieht los. Es ist die einfachste Art, Zeit an der frischen Luft mit einer sinnvollen Tat zu verbinden.

Wie das Ganze zu einem echten Spiel wird? Damit bei der nächsten Tour garantiert keine Langeweile aufkommt, haben wir uns ein paar Challenges überlegt.

Hier geht’s zu unserer Einsammeln-Spiele Seite…. viel Spaß beim Aussuchen eines Spieles – oder auch beim Auspobieren aller drei Einsammeln-Spiele.


Wer ist denn hier jetzt eigentlich zuständig?

Diese Frage wird immer wieder gestellt, wenn man sich aktiv auch um die Sauberkeit des öffentlichen Raumes bemüht. „Das müsste doch die Stadt erledigen.“ ist die häufigste Meinungsäußerung, die man beim EINSAMMELN so zu hören bekommt. Ja, die Stadt ist ja auch aktiv und die Mitarbeiter der Stadtreinigung sind emsig dabei, den ganzen lieben Tag den Müll wegzuräumen, den wir Bürger:innen achtlos in die Gegend schmeißen – oder sagen wir lieber: achtlose Bürger:innen in die Gegend schmeißen. Die Auffassung, dass „die Stadt“ jeglichen Müll aus dem Stadtbild zu beseitigen hat, sorgt dann auch dafür, dass sich viele Menschen über Müll im öffentlichen Raum bestenfalls noch ärgern, schlimmstenfalls ihn sogar irgendwann gar nicht mehr wahrnehmen, aber doch nur selten einfach mal eben wegräumen.

Wer ist nun aber eigentlich zuständig, wenn Müll ignoranter Weise auf privaten, aber in den öffentlichen Raum übergehenden Stellen abgelagert wird? So geschehen beispielsweise im als Passage angelegten Hausdurchgang des Fachwerkhauses Marktstraße 10, in dem einst das Geschäft Markus Moden residierte. Seit Wochen, wenn nicht sogar bald Monaten, blickte dort jeder Passant sozusagen in 1A-Lage auf einen Müllhaufen, über den zu freuen sich wohl ausschließlich Ratten in der Lage waren. Ja, waren, denn nun ist er weg.

Zuständig war effektiv keiner, denn der Hauseigentümer, der seit Jahren das außergewöhnliche Einzeldenkmal Marktplatz 10 inklusiv des im Hinterhof stehenden Einfamilienhauses sehenden Auges verfallen lässt, schert sich – ganz offensichtlich – einen Dreck um seine Verantwortung. „Eigentum verpflichtet“ ist eine moralische Maxime, die zu verstehen leider nicht allen Menschen gegeben ist.

Um zumindest dem äußeren Erscheinungsbild unserer schönen Innenstadt nicht länger massiv zu schaden, haben wir uns hier also mal ans EINSAMMELN gemacht. Im Grunde haben wir mit Greifzange und einigen Eimern nur kurz Wertstoffe, Glas, Papier und ein wenig Restmüll getrennt und einmal durchgefegt. Hat nicht lange gedauert, ist unserer Einschätzung nach für unser Stadtbild aber eine durchaus hilfreiche Maßnahme gewesen.

Machen und lachen!!!

Wer nun glaubt, dass der eigentlich Verantwortliche sich über derlei Schützenhilfe freut, der überschätzt vielleicht bei weitem dessen Emphathie für seine Umwelt.